Strom oder elektrische Energie, welcher auf ökologische vertretbare Weise hergestellt wird und für die erneuerbare Energiequellen die Grundlage sind, fällt unter den Begriff Ökostrom. Dazu werden nicht Energien gezählt, die auf der Basis von konventionellen Energieträgern wie der Kernkraft, Kohle und Erdöl entstehen. Abgrenzungen gibt es auch gegenüber solchen Mammutprojekten wie den Drei Schluchten- Staudamm in China.
Für die Erzeugung von Ökostrom werden solche Anlagen wie Kleinwasserkraftwerke oder Windkraftwerke verwendet. Noch in den Kinderschuhen stecken solche Projekte zur Gewinnung von Ökostrom wie Biogas, Biomasse, Photovoltaik, Solarthermie und Geothermie.
Hier gibt es Ökostrom:
Bei Kleinwasserwerken wird hydraulische Energie in Ökostrom umgewandelt, während man bei Windrädern die kinetische Energie als Energiequelle nutzt. Durch die Vergärung von Biomasse wird in der Biogasanlage das so genannte Biogas gewonnen, was ein brennbares Gas ist, während man als Biomasse die gesamte organische Substanz bezeichnet, die mit Hilfe der Photosynthese Energie speichern kann. Bei der Erzeugung von Ökostrom mit Solartechnik gewinnt man mit Hilfe von Solarzellen direkt aus der Sonnenenergie elektrische Energie, wobei der Solarthermie die Sonnenenergie direkt in Wärmeenergie umgewandelt wird.
Geothermie oder Erdwärme ist die Nutzung von dem zugänglichen Teil der gespeicherten Wärme der Erdkruste und zählt zu den regenerativen Energien. Sie kann zum Heizen oder Kühlen genutzt werden also, aber auch zur Erzeugung von elektrischen Strom oder in der Kombination als Kraft - Wärme – Kopplung. Auch hier gilt es, bei einem Wechsel zu Ökostrom einige Punkte zu beachten. Viele Informationen kann man sich auf einschlägigen Internetplattformen holen. Ganz detailliert werden die Schritte dargestellt, die man berücksichtigen sollte, um im Endeffekt wirklich Ökostrom zu bekommen und nicht Energie zu beziehen, die auf der Basis konventioneller Energieträger erzeugt wird.